Aus der traditionsreichen Geschichte

geschichte_01Das «Casa Fausta Capaul» ist ein gediegenes und für die Gegend recht grosses, altes Holzhaus in der Dorfmitte von Brigels. Das Haus trägt keine Jahreszahl und es finden sich über die Entstehung auch keine Dokumente. Gemäss mündlicher Überlieferung soll vorher auf diesem Platz eine Käserei bestanden haben. Nach dem Dorfbrand von 1840 wurde diese in einem anderen Dorfteil eingerichtet. Der bisherige Besitzer, Fausta’s Vater, gab dem Neubau eine neue Zweckbestimmung. Auf dem geräumigen Grund mit noch gut erhaltenen Kellereien wurde ein Wirtschaftshaus mit Übernachtungsmöglichkeiten für den damals aufkommenden Touristenverkehr erstellt.

Berühmt wurde das Haus um 1900, als es vielen bekannten Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland ein Obdach bot und so weit über die Grenzen des Landes hinaus zu einem Begriff wurde. Es muss vor allem die Behaglichkeit gewesen sein, die das Haus zu einem geschätzten Aufenthalt und einem kulturellen Treffpunkt gemacht hat.

Der früh verstorbene Erbauer der Gaststätte, Stefan Capaul-Derungs, hinterliess in Brigels eine einzige Tochter, die in der Folge weit bekannt gewordene «Fausta». Zufolge des frühen Todes ihrer Eltern musste sie im jugendlichen Alter von 18 Jahren die Gaststätte übernehmen und weiterführen, wobei sie dem Hause auch gerade ihren Mädchennamen verlieh. Fausta verehelichte sich mit dem damaligen Dorflehrer Alois Cajacob aus Sumvitg, doch verblieb die Ehe kinderlos und ihr Ehemann verstarb recht früh. Die tüchtige und energievolle Wirtin Fausta führte die Gaststätte mit vollem Erfolg bis ins hohe Alter von 85 Jahren. In den letzten Lebensjahren wurde sie von ihrem Grossneffen, Mistral Mathias Fryberg-Capaul in den administrativen Belangen tatkräftig unterstützt. Nach ihrem Tode im Jahre 1928 übernahm dieser dann auch das Haus, um es nach wenigen Jahren seinem Sohn, Eduard Fryberg-Caduff, zu übertragen. Nach dessen Tode im Jahre 1963 führte seine Frau Elsa Fryberg-Caduff das Haus. Dieses befand sich bis im Juni 2011 im Besitz der Familie Fryberg, als es dann im Anschluss von Maurus Cathomas erworben wurde.

Blättert man in dem im Jahre 1880 angelegten Gästebuch, wird einem die Bedeutung und Tradionen dieses Haus bewusst. Bewunderung und Lob über die gediegene Gastlichkeit, aber auch über die begnadete schöne Gegend, strahlen aus aberhunderten Handschriften von einfachen Wanderern bis zu prominenten Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst, Politik und Militär sowie aus Industrie und Gewerbe.

Aus der traditionsreichen Geschichte


geschichte_01Das «Casa Fausta Capaul» ist ein gediegenes und für die Gegend recht grosses, altes Holzhaus in der Dorfmitte von Brigels. Das Haus trägt keine Jahreszahl und es finden sich über die Entstehung auch keine Dokumente. Gemäss mündlicher Überlieferung soll vorher auf diesem Platz eine Käserei bestanden haben. Nach dem Dorfbrand von 1840 wurde diese in einem anderen Dorfteil eingerichtet. Der bisherige Besitzer, Fausta’s Vater, gab dem Neubau eine neue Zweckbestimmung. Auf dem geräumigen Grund mit noch gut erhaltenen Kellereien wurde ein Wirtschaftshaus mit Übernachtungsmöglichkeiten für den damals aufkommenden Touristenverkehr erstellt.

Berühmt wurde das Haus um 1900, als es vielen bekannten Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland ein Obdach bot und so weit über die Grenzen des Landes hinaus zu einem Begriff wurde. Es muss vor allem die Behaglichkeit gewesen sein, die das Haus zu einem geschätzten Aufenthalt und einem kulturellen Treffpunkt gemacht hat.

Der früh verstorbene Erbauer der Gaststätte, Stefan Capaul-Derungs, hinterliess in Brigels eine einzige Tochter, die in der Folge weit bekannt gewordene «Fausta». Zufolge des frühen Todes ihrer Eltern musste sie im jugendlichen Alter von 18 Jahren die Gaststätte übernehmen und weiterführen, wobei sie dem Hause auch gerade ihren Mädchennamen verlieh. Fausta verehelichte sich mit dem damaligen Dorflehrer Alois Cajacob aus Sumvitg, doch verblieb die Ehe kinderlos und ihr Ehemann verstarb recht früh. Die tüchtige und energievolle Wirtin Fausta führte die Gaststätte mit vollem Erfolg bis ins hohe Alter von 85 Jahren. In den letzten Lebensjahren wurde sie von ihrem Grossneffen, Mistral Mathias Fryberg-Capaul in den administrativen Belangen tatkräftig unterstützt. Nach ihrem Tode im Jahre 1928 übernahm dieser dann auch das Haus, um es nach wenigen Jahren seinem Sohn, Eduard Fryberg-Caduff, zu übertragen. Nach dessen Tode im Jahre 1963 führte seine Frau Elsa Fryberg-Caduff das Haus. Dieses befand sich bis im Juni 2011 im Besitz der Familie Fryberg, als es dann im Anschluss von Maurus Cathomas erworben wurde.

Blättert man in dem im Jahre 1880 angelegten Gästebuch, wird einem die Bedeutung und Tradionen dieses Haus bewusst. Bewunderung und Lob über die gediegene Gastlichkeit, aber auch über die begnadete schöne Gegend, strahlen aus aberhunderten Handschriften von einfachen Wanderern bis zu prominenten Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst, Politik und Militär sowie aus Industrie und Gewerbe.

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